10 Punkte, auf die Sie achten sollten…

…wenn Sie das perfekte Coaching-Programm suchen

Zehn Punkte, die ein gutes Coaching Programm ausmachenEgal für welches Coaching Programm Sie sich entscheiden, es gibt klare Kriterien, die ein gutes Programm ausmachen. Nutzen Sie diese 10 Kriterien, und vergleichen Sie. Ein gutes Coaching Programm erfüllt alle diese 10 Punkte.

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1. Professionelle Ausbildung des Coachs

Achten Sie darauf, dass der Coach und Leiter des Coaching-Programms sehr gut qualifiziert ist: Er sollte über eine anerkannte Coach-Ausbildung verfügen, am besten zusätzlich als Coach Educator (Lehrcoach) ausgebildet sein und seine Qualitätsstandards an den Qualitätsstandards eines namhaften, internationalen Coaching-Verbands messen lassen.

Günstig ist es, wenn er Psychologie studiert hat, gleichzeitig aber auch über Wirtschaftskenntnisse verfügt. Eigene Führungserfahrungen in Unternehmen sollten sein Profil abrunden.

2. Ganzheitlicher Ansatz – Integration von Körper, Geist und Seele in den Coaching-Prozess

Achten Sie darauf, dass im Coaching-Programm nicht rein logisch-analytische Methoden verwendet werden. Der Mensch ist weniger rational, sondern vielmehr emotional und physisch gesteuert.

Entsprechend sollten die verschiedenen Bewusstseinsebenen (Körper, Geist und Seele) sowie deren Äußerungen (Verhalten, Kognition und Emotion) in den Coaching-Prozess integriert werden. Gerade bei tendenziell eher „kopfgesteuerten“ Managern ist diese Methode sehr erfolgreich.

3. Evaluation und Qualitätssicherung

Achten Sie darauf, dass das Coaching-Programm, für das Sie sich entscheiden, evaluiert wird – am besten von einem unabhängigen Institut. Was sagen ehemalige Teilnehmer darüber? Welche Noten vergeben Sie für das Programm? Wie wirksam ist das Programm tatsächlich?

Achten Sie auch auf Referenzen. Sind die vorhandenen Referenzen aussagekräftig und nachvollziehbar? Werden die Referenzgeber mit vollem Namen, Foto und Unternehmen genannt?

4. Exklusive Gruppe außerhalb des eigenen Arbeitsumfelds

Achten Sie darauf, dass Sie nicht in einer Gruppe mit mehr als 15 Führungskräften sitzen. Das schmälert Ihren persönlichen Lernerfolg. Wichtig für Sie ist, dass Sie ein von Ihrem Firmenumfeld unabhängiges Feedback zu ihrer Person erhalten.

Aufgrund der Tiefe eines Coaching-Programms sollte nur jeweils ein Teilnehmer von dem gleichen Unternehmen oder der gleichen Organisation zugelassen sein. Das hat für Sie den großen Vorteil, dass Sie Ihre persönlichen Themen offen in vertrauensvoller Runde besprechen können.

5. Intensiv und Ressourcen schonend

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was Sie nach einem halben Jahr von einem Zwei-Tages-Seminar noch wissen? Was haben Sie daraus umgesetzt und was wenden Sie noch aktuell an?

Die meisten Menschen wissen genau noch drei Dinge, und nur eines davon haben Sie in der Praxis umgesetzt. Wir finden: Das ist viel zu wenig! Acht Tage sind aus unserer Erfahrung das Minimum, um eine wirkliche Veränderung im Denken und Handeln herbeizuführen.

Sie sind beruflich (und häufig auch familiär) sehr eingespannt. Achten Sie deshalb darauf, dass das Coaching-Programm eine Blockveranstaltung ist. Sie sparen Sie sich sehr viel Zeit (und natürlich auch Geld), wenn Sie nur ein einziges Mal anreisen und ein einziges Mal abreisen müssen.

6. Strategien und Methoden zum Selbstcoaching

Achten Sie darauf, dass die Methoden, mit denen Sie im Rahmen des Coaching-Programms arbeiten, in Ihren Führungsalltag transferierbar und dort als Selbstcoaching-Methoden nutzbar sind. Denn in diesem Fall können Sie sich in schwierigen Situationen immer wieder „selbst am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen“.

7. Reflexion der eigenen Führungspersönlichkeit

Achten Sie darauf, dass Sie nicht nur Techniken nach Schema F (z. B. „Wie man Ziele vereinbart“) lernen oder Ihnen 08/15 Führungsphilosophien übergestülpt werden, die in der Praxis nur wenig bringen. Sie brauchen einen professionellen Rahmen, in dem Sie sich als Mensch und Führungskraft – ganz individuell – reflektieren können.

8. Erfolgreiche Kommunikation

Achten Sie darauf, dass Sie nicht nur die üblichen Rezepte für eine erfolgreiche Kommunikation lernen. Als Führungskraft sollten Sie vor allem eine innere Haltung aufbauen, die von Authentizität, Wahrhaftigkeit und Wertschätzung geprägt ist. Dadurch verändern Sie ganz automatisch Ihre Art zu kommunizieren in eine positive Richtung.

9. Erfahrungslernen vs. Frontalunterricht

Achten Sie darauf, dass Sie nicht nur in einem Frontalunterricht ein Modell oder eine Theorie vorgestellt bekommen, die Sie dann in einem Rollenspiel ausprobieren (Lernen 1. Ordnung = Modell-Lernen). Wichtig ist die Reflexion Ihrer Erfahrungen (Lernen 2. Ordnung = Reflexion).

Am günstigsten wirkt es sich aus, wenn Sie die Chance erhalten, in einem Experiment Erfahrungen zu sammeln, anschließend über Ihre Erfahrungen zu reflektieren und dann erst ein Modell oder eine Theorie dazu zu lernen (Lernen 3. Ordnung = Experiment).

10. Natürliches Wissen

Achten Sie darauf, dass Ihnen nicht nur Wissensstoff auf der Kopfebene vermittelt wird oder Sie gar über Feedback anderer Teilnehmer deren Projektionen um die Ohren gehauen bekommen. Sie brauchen die Möglichkeit, sich auszuprobieren und Ihre Erfahrungen auch emotional zu verankern. Die Bedeutung verschiedener Dinge wird Ihnen erst bewusst werden, wenn das Wissen von innen herauskommt (= natürliches Wissen).

Für weniger sollte Ihnen Ihre Zeit zu schade sein. Sie dürfen Ihre Anforderungen an ein exzellentes Coaching Programm ruhig hochschrauben.