Die 1-Minuten-Kritik – so funktioniert´s

1-Minuten-KritikNicht immer läuft alles glatt und wie gewünscht. Aus konstruktiver Kritik der Führungskraft können Mitarbeiter viel lernen. Und mit der 1-Minuten-Kritik klappt das besonders gut.

Fehler macht jeder mal. Und Fehler müssen auch angesprochen werden. Allerdings bringt es rein gar nichts, wenn einfach nur geschimpft oder lauthals Dampf abgelassen wird.

Und wenn erst nach Wochen über Fehler gesprochen wird, ist das nicht sehr effektiv. Sofortige Kritik fördert die zukünftige Arbeit.

So funktioniert die 1-Minuten-Kritik

  • Ganz besonders wichtig: Kritisieren Sie immer unter vier Augen.
  • Lassen Sie sich von Ihrem Mitarbeiter über die Fakten informieren.
  • Sehen Sie Ihrem Mitarbeiter ernst in die Augen.
  • Formulieren Sie präzise, was der Mitarbeiter falsch gemacht hat. Gehen Sie ins Detail.
  • Kritisieren Sie nur das Fehlverhalten. Das ist der einzige Kritikpunkt und nicht die Person an sich.
  • Sagen Sie dem Mitarbeiter auch ruhig, wenn Sie von ihm enttäuscht sind und wie Sie sich gerade fühlen.
  • Dann schweigen Sie. Geben Sie Ihrer Kritik Zeit zu wirken.
  • Wenn das Schweigen peinlich wird, dann reichen Sie Ihrem Mitarbeiter die Hand. Sagen Sie Ihrem Mitarbeiter, wie sehr Sie ihn schätzen und wie viel Sie von ihm halten.
  • Ihre Kritik sollte maximal eine Minute dauern.

Und beachten Sie: Wenn Ihre Kritik vorbei ist, ist sie vorbei.

Wenn Sie mehr über das Thema erfahren möchten, dann lesen Sie das Buch “Der Minuten Manager” von Blanchard/Johnson.

Und wenn Sie etwas über das “1-Minuten-Lob” erfahren möchten, dann klicken Sie hier.