Resilienz: Das Positive in der Krise sehen

Resilienz macht stark. Sie hilft Individuen oder Systemen, zu überleben und sich weiter zu entwickeln, wenn sie von einer Krise bedroht werden.

Es gibt Menschen, die Schicksalsschläge, Misserfolge oder Niederlagen verarbeiten können, während andere daran zerbrechen.

Diese Fähigkeit, mit von innen oder außen kommenden Veränderungen umzugehen und sie ins Positive zu wenden, wirkt wie ein Immunsystem der Seele und erhöht die Widerstandsfähigkeit der betroffenen Person enorm.

Auf die Sichtweise kommt es an

Resilienz beginnt bei der Art, die Dinge zu sehen. Resiliente Menschen erleben Fehlschläge und Belastungen als Herausforderung und nicht als Problem oder gar als unlösbare Krise. Sie reagieren flexibel und kreativ, während sich Menschen mit wenig ausgeprägter Resilienz in solchen Situationen meist hilflos fühlen.

Resilienztraining

Eine hohe Resilienz ist nicht angeboren, sondern sie wird im Laufe der Zeit erlernt. Falls Sie hier also Defizite bei sich sehen: Sie können Ihre Resilienz und psychische Belastbarkeit steigern, ja trainieren.

Folgende Faktoren sind dabei wichtig:

  • Die Überzeugung und das Selbstvertrauen, dass Sie eine Lösung finden werden.
  • Die Bereitschaft, Verantwortung für das eigene Leben und Handeln zu übernehmen.
  • Eine optimistische Sichtweise.
  • Positive Erfahrungen bei Krisenbewältigungen in der Vergangenheit.
  • Der Blick auf die Lösung im Gegensatz zum Beklagen des Problems.
  • Die Fähigkeit, andere Menschen um Hilfe zu bitten und ein gutes soziales Netzwerk aufzubauen.

All diese Dinge kann man üben und lernen. Lassen Sie sich nicht von negativen Einflüssen und Situationen überwältigen, sondern nehmen Sie die Dinge selbst in die Hand. Resilienztraining macht Mut und rüstet für das Leben.

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