Unproduktivität adé: Die To-Don´t-Liste

Mit diesem Produktivitäts-Tipp drehen Sie 2016 so richtig auf.

To-Don´t-ListeZu jedem Jahresbeginn haben Checklisten und To-Do-Übersichten Hochkonjunktur. Wenn Sie jedoch Ihre Produktivität so richtig steigern wollen, dann sollten Sie sich eine To-Don´t-Liste zulegen. Und das nicht nur zum Jahresanfang!

Eine To-Do-Liste zeigt die zu erledigenden Aufgaben für einen Monat, eine Woche oder einen Tag. Doch fast schon wichtiger ist das Gegenteil:

Was beeinflusst die eigene Produktivität negativ? Genauer gesagt, was verschwendet Zeit und bringt nichts?! Diese unproduktiven Dinge sollten Sie daher lieber lassen.

Was gehört auf eine To-Don´t-Liste?

Was auf die To-Don´t-Liste gehört, ist mit ein paar Fragen schnell geklärt:

  • Was sind Ihre derzeitigen Ziele und Prioritäten?
  • An welchen Projekten oder Aufgaben arbeiten Sie, die Ihren Erfolg im Job nicht unterstützen?
  • Welche Aufgaben haben Mitarbeiter oder Kollegen geschickt an Sie “delegiert”?

Auch Ihre persönlichen Verhaltensweisen gehören auf den Prüfstand:

  • Von welchen Dingen lassen Sie sich regelmäßig ablenken?
  • Welche Aufgaben und Arbeiten fordern Sie am meisten und warum?
  • Welche Dinge stören Sie immer wieder bei der Arbeit?
  • Bei welchen Aufgaben und zu welchen Zeiten sind Sie am unproduktivsten?

Anhand Ihrer Antworten können Sie Ihre persönliche To-Don´t-Liste aufbauen. Wenn Sie beispielsweise herausfinden, dass Sie zu viel Zeit im Büro mit Facebook vertun, dann sollte auf Ihrer To-Don´t-Liste “Facebook” stehen. Natürlich mit einem fetten, roten Kreuz davor.

Und wenn Sie sich immer wieder von eingehenden Mails in Ihrer Arbeit unterbrechen lassen, dann steht auf Ihrer Liste: “Mails nicht zwischendurch checken”.

Wenn Ihnen manche Mitarbeiter gern die eigenen Aufgaben aufhalsen, dann steht auf Ihrer Liste: “keine fremden Aufgaben übernehmen”. (Wie das geht, können Sie hier lesen.

Und jede To-Don´t-Liste ist nur erfolgreich, wenn Sie jeden Tag einen Blick darauf werfen und konsequent sind. Haben Sie keine Scheu diese Liste auch von Zeit zu Zeit anzupassen, etwa wenn Sie statt auf Facebook plötzlich bei Xing stundenlang alte Bekannte suchen.