“Warum” ist die Banane krumm?

Alternativen zur Warum-FrageHaben Sie es auch schon mal bemerkt, dass eine Warum-Frage ganz schnell die Stimmung verderben kann? Warum ist das so – bzw. aus welchen Gründen?

Eine Warum-Frage hat immer etwas von Schule oder Eltern. Meist wird eine Rechtfertigung erwartet oder es zumindest so empfunden. Fragen wie “Warum hast Du Deine Hausaufgaben nicht gemacht?”, “Warum hast Du den Müll nicht runtergetragen.” oder “Warum haben Sie den Projektbericht noch nicht ins Intranet gestellt?” lösen zumindest ein ungutes Gefühl aus.

Etwas freundlicher wirkt die Frage schon, wenn wir etwas umformulieren: “Aus welchen Gründen kommst Du zu spät nach Hause?”

Eines haben alle Warum-, Weshalb-, Wieso- und Aus-welchen-Gründen-Fragen gemeinsam: Sie sind alle rückwärtsgewandt. Sie beschäftigen sich mit der Vergangenheit und nicht mit der Zukunft.

“Warum haben Sie den Projektbericht noch nicht ins Intranet gestellt?” ist eindeutig rückwärts, in die Vergangenheit gerichtet.

In die Zukunft gerichtete Frage

Ganz anders klingt das ganze schon, wenn Sie die Frage auf die Zukunft ausrichten: “Wann werden Sie den Projektbericht ins Intranet stellen?” Schon dieses kleine Beispiel zeigt, wir Sie ohne Warum & Co. wertschätzender und besser kommunizieren – ohne Ihr Gegenüber in unnötige Verlegenheit zu bringen. Das stärkt die Beziehung.

Außerdem erhalten Sie aufrichtige Informationen ohne Rechtfertigungen und Ausflüchte.

Wenn Ihnen das nächste Mal eine Warum-Frage in den Sinn kommt, probieren Sie doch mal eine in die Zukunft orientierte Frage aus.