Wer trifft bei Ihnen die Entscheidungen?

Werden Sie Regisseur Ihrer KräfteSind Sie wirklich der Steuermann Ihres Lebens?! So manches spricht dagegen. Das haben Sie sicher auch schon an so manchen ungewollten Ergebnissen festgestellt. Immer wieder mal stehen Sie sich scheinbar selbst im Weg. Mit etwas Psychologie nehmen Sie das Ruder (wieder) fest in die Hand.

Folgende Situation: Eine Führungskraft bekommt ihren Traumjob angeboten – in einer anderen Stadt. Jetzt steht sie vor der Wahl: Sie bleibt in Ihrem alten Job, dann kann sie weiterhin mit Frau und Kindern zu Hause leben. Oder sie nimmt den neuen Job an und bleibt die Woche über in der anderen Stadt und verzichtet auf die Familie.

In dieser Situation hat die Führungskraft zwei Kräfte in sich: Der “Ehrgeizige” zieht in Richtung Traumjob, während der “Familienvater” gleichzeitig in die andere Richtung, der Familie zieht. Wie entscheidet sich die Führungskraft?

Natürlich haben sich Psychologen mit diesem Thema intensiv beschäftigt und eine exzellente Theorie dazu aufgestellt. Der Mensch hat drei “Systeme” in sich:

  1. das beobachtende Selbst
  2. das handelnde Ego
  3. die Unterpersönlichkeiten (= Kräfte)

Das beobachtende Selbst und das handelnde Ego bilden das “Bewusste Ich”. Und wo bleiben die Unterpersönlichkeiten? Diese sind als Kräfte in uns, die in die jeweilige Richtung zerren. Im o.g. Beispiel in Richtung Familie und in Richtung Traumjob.

Dabei funktionieren wir wie ein Orchester. Eine Orchesteraufführung besteht aus:

  1. Publikum
  2. Dirigent
  3. Musiker

Diese stehen für das beobachtende Selbst (Publikum), das handelnde Ego (Dirigent) und die Unterpersönlichkeiten (Musiker). Jeder Musiker möchte natürlich, dass er und sein Instrument deutlich gehört werden. Wenn jetzt alle Instrumente in voller Lautstärke gespielt werden, dann ist vom Musikgenuss nicht mehr viel übrig. Daher greift der Dirigent hier ein und bestimmt, wann welche Instrumente in den Vordergrund treten oder leiser im Hintergrund zu vernehmen sind.

Am Theater ist es nicht anders:

  1. Publikum
  2. Regisseur
  3. Schauspieler

Damit das Publikum zufrieden ist, steuert der Regisseur die Schauspieler, sorgt für den punktgenauen Einsatz, damit alle verstanden werden und die Handlung einen Sinn ergibt.

Auch in Unternehmen gibt es Vergleichbares. Hier nehmen

  1. Aufsichtsrat
  2. Manager
  3. Mitarbeiter

die Positionen ein.

Wie entscheidet sich die Führungskraft?

In dem Beispiel mit dem Traumjob zieht eine Kraft in Richtung Traumjob und eine andere Kraft in Richtung Familie. Das “Bewusste Ich” ist der Steuermann und damit die wichtigste Instanz. Der Steuermann muss das Kommando haben, die einzelnen Kräfte steuern und letztlich den Kurs vorgeben. Ziehen beide Kräfte gleich stark und es fehlt der Steuermann, kommt es zu keiner Entscheidung.

Um das Beispiel mit dem Theater nochmals aufzunehmen: Nicht jeder Schauspieler ist für jede Rolle geeignet. Ein schmächtiges Bürschchen gibt sicher keinen überzeugenden Superhelden. Wenn Sie der Regisseur Ihrer Kräfte werden wollen, gibt es einen sehr effektiven Weg. Nehmen Sie am Executive Coaching Program teil. Dann sitzen ab sofort SIE auf dem Chefsessel, und bringen genau die Kräfte auf die Bühne, die Ihnen bei Ihren Zielen gerade nützlich sind.